Schultüten gepackt – Ab zum dritten Klassentreffen

von Madeleine Stahlhacke

20. Mai 2022

Freitag, den 13. (Mai) fand zum dritten Mal das Klassentreffen der Smart Cities: Schule statt. Trotz des Datums, war es eine gelungene Veranstaltung, die wir alle gut und ohne Zwischenfälle überstanden haben. Das Treffen fand dieses mal in „Hybrid“ statt. Während sich die Projektmanager:innen der fünf südwestfälischen Pionierkommunen zusammen aus Menden einschalteten, waren die Teilnehmenden der Smart Cities: Schule aus den jeweiligen Kommunen zugeschaltet. Hier konnten wir auch zwei neue Kommunen begrüßen – Ense und Marsberg – herzlich Willkommen! Und um dem virtuellen Treffen etwas Haptisches zu verleihen, wurden vorab „Schultüten“ an alle Teilnehmenden geschickt. Diese waren gepackt mit viel Proviant, z.B. mit Esspapier und Capri-Sonne: natürlich darf ein bisschen Schul-Nostalgie nicht fehlen!

Gut zu wissen, woran die einzelnen Kommunen arbeiten

Ziel des Klassentreffens ist ganz klar: Netzwerken und Wissen austauschen. Das besondere an diesem dritten Klassentreffen: ein reger und informativer Austausch zwischen den einzelnen Kommunen. Zuerst stellte jede Pionierkommune vor, an welchen Smart-City-Projekten gerade gearbeitet wird. So berichtete z. B. Lars Salzmann aus Menden über das Stadtlabor mit den Zielen digitale Kompetenzen zu verbessern und Projekte erlebbar zu machen, sowie über ein weiteres „kleines feines“ Projekt, die digitalen Bienenstöcke. Hier sollen im Rahmen von Schulprojekten Bienenstöcke digital über Sensoren überwacht werden. Auch die restlichen Pionierkommunen stellten einige Projekte vor, z.B. smarte Bewässerung (Soest), Waldmonitoring mit Satellitendaten (Arnsberg), digitale historische Altstadtroute (Bad Berleburg), oder historische Stadtführung anhand von Stelen (Olpe).

Die Sitzordnung während des dritten Klassentreffens als hybride Veranstaltung.

Anschließend teilten auch die übrigen Kommunen mit, woran gearbeitet oder überlegt wird. Anwesend waren: Stadt Werdohl, Gemeinde Ense, Stadt Drolshagen, Stadt Brilon, Stadt Netphen, Stadt Marsberg, Stadt Lüdenscheid sowie der LEADER-Regionalmanager des 3-Länder-Ecks, zu welchem die Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilsdorf zählen. So fand ein spannender Austausch statt, zu Themen wie Carsharing, Leerstandsmanagement, Beteiligungsplattformen für Bürger:innen, smarte Straßenbeleuchtung, Stadt-App, etc. Die Kommunen konnten viel voneinander lernen, sich gegenseitig hilfreiche Tipps geben und somit voneinander profitieren. Da einige Kommunen schon sehr weit sind und mehrere Projekte „am Start“ haben, können andere Kommunen, die noch in der Strategieentwicklungsphase sind, viel von den anderen „abgucken“, was hier, anders als in der Schule, sogar explizit erwünscht ist. Dadurch können wertvolle Synergien geschaffen und genutzt werden.

Nach der Pause ging es weiter in eine kurze „Nachsitzen-Runde“. Die Runde diente dazu, offene Fragen zu besprechen. Außerdem gab es einen wichtigen Hinweis: Die nächste Smart Cities: Konferenz 2023, die unter dem Motto „Mit Digitalisierung Raum gestalten“ zusammen mit dem REGIONALE-Team umgesetzt wird, findet am 9. November 2022 statt.

Insgesamt war es eine erfolgreiche Veranstaltung, von der jede Kommune viele wertvolle Einblicke mitnehmen konnte. Hoffentlich können wir beim nächsten Schultreffen noch weitere Kommunen mit ins Boot holen, denn je mehr mitmachen, desto besser!

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