Digitale Stelen jetzt auch in Soest

von Emma Thelen

30. Juni 2026

Nachdem Olpe und Bad Berleburg Vorreiter waren, zieht Soest jetzt auch nach und installiert ab Juli mehrere digitale Stelen, verteilt in der Innenstadt. Die ersten Exemplare stehen bereits im Rathaus und im stadtLABOR und werden dort unter anderem mit der SoestApp bespielt. So sind die städtischen Informationen jetzt noch flexibler und von überall bequem erreichbar.

Von Soest nach Bamberg – und wieder zurück

Bemerkenswert ist auch die Geschichte hinter der Technik: Die Software der neuen Stelen wurde auf Basis der Open-Source-Plattform URBO entwickelt. URBO verbindet City-Apps und digitale Informationsstelen über ein gemeinsames System und wird gemeinschaftlich von mehreren Kommunen unter anderem von Bamberg, Kassel und Soest weiterentwickelt, wobei die SoestApp hier der Stein des Anstoßes war.

Dabei schließt sich sogar ein kleiner Kreis: Die sogenannten „BamBoards“, die digitalen Informationsstelen der Stadt Bamberg, basieren auf der SoestApp und haben deren Konzept für den Einsatz im öffentlichen Raum weiterentwickelt. Die Weiterentwicklungen aus Bamberg fließen nun wiederum in die neue Generation der Soester Stelen ein.

Die digitalen Stelen bieten vor allem den Vorteil, dass auch Menschen, die kein Smartphone besitzen oder die App noch nicht verwenden. Veranstaltungen, aktuelle Meldungen und digitale Services werden nun direkt vor Ort sichtbar und können einfach per Fingertippen erkundet werden.

Ab Juli stehen die neuen Infostelen im stadtLABOR (Marktstr. 20a) sowie in den drei Soester Rathäusern (Am Vreithof 8, Windmühlenweg 21, Hospitalgasse 3) zum selbst Ausprobieren zur Verfügung.


Mehr Infos gibt es auf der Website vom stadtLABOR Soest!

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